Movie Run // Die Entdeckung der Unentlichkeit (The Theroy of Everything)

14. Januar 2015




Steven Hawking, ein brillanter Astrophysiker, liebender Vater und erstaunlicher Mensch. Als ich erfuhr, dass James Marsh das Leben des unter ALS-leidenden Physik-Legende verfilmt, war ich zunächst sehr skeptisch. Ich befürchtete, das Hollywood einen "Kranker-Mensch-aber-Held-Film" daraus machen würde, oder eine "Kranker-lieb-hübsches-Mädchen"-Liebesdrama, das sein recht turbulentes Privatleben seine wissenschaftliche Leistungen in den Schatten stellt. Was auch ein wenig dann der Fall war. Jedoch muss ich mir selbst eingestehen, dass
genau dieses Sozialleben Steven Hawking noch faszinierender macht. 
Der Film beschreibt ein Teil den Astrophysiker, welchen man weder kennt noch vermutet. Ein recht amüsanter, ja fast schlampiger junger Student, der sich in eine hübsche Literaturstudentin Hals über Kopf verliebt. Und der trotz seiner Krankheit mit all den dazugehörigen körperlichen Rückschlägen, immer seinen Humor behält.
Der Film ist an manchen Stellen dramatisch und traurig, aber der recht amüsante Charakter von Steven Hawking rettet doch manche Situation. Ein Film der Mut und Lust auf das Leben macht!

Der britische Schauspieler Eddie Redmayne, der Steven Hawking verkörpert wird nicht umsonst für einen Oscar gehandelt - er spielt überragend! Auch Felicity Jones, welche seine Frau Jane spielt, zeigt was sie kann. Wunderbare Musik, tolle Aufnahmen und Schnitt, wundervolle Dialoge - Fazit: Unbedingt sehen! (Und Taschentücher nicht vergessen...)





Filmbeschreiben:

Er ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit, sein Genie und seine Theorien über das Universum veränderten die Welt: Stephen Hawking. "Die Entdeckung der Unendlichkeit" erzählt von den frühen Forschungsjahren in Cambridge, den Anfängen seiner Krankheit, aber vor allem von der Liebe zu seiner Frau Jane, die immer an seiner Seite steht. Der Film basiert auf ihren Memoiren "Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking". Anfang der 1960er Jahre lernen sich die beiden als Studenten an der Universität in Cambridge kennen. Sie verlieben sich und Stephen führt seine Forschungsarbeit über die Dimensionen von Zeit und Raum im Universum fort. Von seinen Professoren unterstützt und hochgeschätzt, steht er kurz vor dem entscheidenden Durchbruch, als bei ihm die unheilbare Nervenkrankheit ALS diagnostiziert wird. Die Ärzte geben dem jungen Mann nur noch wenige Jahre. Hawking weiß, dass die Zeit drängt. Energisch treibt er seine Forschungen voran. Für Jane steht fest: Sie wird alles tun, um mit der Liebe ihres Lebens zusammen sein zu können. Und mit ihm gemeinsam gegen die Folgen der Krankheit zu kämpfen. Denn am Ende bleibt die Hoffnung. Und Hoffnung ist alles! 
( Quelle: www.kino.de)

Trailer:

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